SIE LIEBEN HUNDE MEHR ALS KINDER UND MENSCHEN

von Carlito

I.N.A.

EIN INTERVIEW ZWISCHEN DER ZEITUNG „dasbiber“ UND DEM PROFESSOR DER GERMANISTIK, HERRN GORAN NOVAKOVIC. VIEL SPASS BEIM LESEN UND DANKE DEM HERRN PROFESSOR FÜR SEINEN WAHREN WORTE!
BITTESCHÖN:
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biber: Sind Sie ein Hundehasser?

GORAN NOVAKOVIC: Überhaupt nicht! Ich glaube nur, dass man Hunde nicht mehr lieben sollte als Menschen. Denn egal, mit was für einem hässlichen Hund man durch Wien läuft, zieht man oft mehr Sympathien an als mit einem Kind. Das ist ziemlich deprimierend.

biber: Ist diese übertriebene Hundeliebe ein typisch österreichisches Phänomen?

Nein. Das ist das Ergebnis dessen, dass viele Leute alleine sind. Die Menge des Hundekots in den Städten steht in direkter Proportion zur Menge der menschlichen Einsamkeit.

biber: Dann sind in Wien wohl viele Menschen sehr einsam?

Ja, auf jeden Fall. Hunde und Katzen sind dort zahlreich, wo es viel Einsamkeit gibt. Ich habe auch das Gefühl, dass sich viele lieber ein Haustier anschaffen, als sich mit einem Kind herumzuquälen.

biber: Gibt es auch Ausländer mit ausgeprägter Hundeliebe?

Ich beobachte das immer mehr, ja. Mir fallen in letzter Zeit da und dort sogar meine Landsleute – sogenannte Gastarbeiter – auf, die ihre Pudel und kleine Hündchen spazieren führen. Ich könnte mich jedes Mal am Boden wälzen vor Lachen.

biber: Wieso denn? Endlich haben Ausländer und Österreicher eine gemeinsame Vorliebe!

Na, das gehört einfach nicht zu „unserem“ Kulturkreis, wo Hunde normalerweise vor der Tür oder irgendwo im Hof halb vergessen und angekettet stehen. Für ein Haustier soll immer genug Platz sein, aber nie unter dem Dach der Familie. Nur im Freien. Aber leider muss ich in den letzten zehn Jahren auch in meiner Geburtsstadt Belgrad immer öfter beobachten, dass man die Straße vor lauter Hundekot nicht mehr überqueren kann.

biber: Steckt im Hund interkulturelles Konfliktpotenzial?

Für viele, die das erste Mal hierher kommen, ist es anfangs sicher schwierig, mit so viel Hundekot zurechtzukommen. In China wird der Hund als Spanferkel gegessen. Die würden wahrscheinlich überhaupt nicht verstehen, dass die Wiener ihr Essen hätscheln, streicheln und kämmen. Jeder muss sich aber einfach damit abfinden, wenn er in Wien lebt.

biber: Wären Sie für ein Hundeverbot?

Nein, auf keinen Fall. Was soll dann aus den emotional unsicheren Menschen werden? Die brauchen ja alle Liebe!

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APROPOS, ICH MEINE, DASS EUROPA ENDLICH DEMOKRATIE WALTEN LASSEN SOLL[AUCH IN DER PRAXIS UND NICHT NUR IN DER THEORIE]. SPRICH, ICH ALS BETREIBER DIESER SEITE BIN DAFÜR, DASS HUNDE ENDLICH GEGESSEN WERDEN DÜRFEN. ES SOLLTEN SCHLACHTHÖFE ERÖFFNET WERDEN, DAMIT HUNDEFLEISCH ZUM VERKAUF ANGEBOTEN WERDEN KANN, SCHLIESSLICH HABEN WIR SOWIESO ZUVIELE HUNDE IN EUROPA. WIE MAN HUNDE VERZEHRFERTIG MACHT, DASS KÖNNEN WIR UNSERE LIEBEN MITMENSCHEN AUS CHINA FRAGEN!

Hmmm…….lecker, Grillfleisch a la Hund.

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